imago images / Matthias Koch

Weg frei für Kruse-Wechsel von Fenerbahce zu Union Berlin

26.8.2020 12:47 Uhr

Noch zu Wochenbeginn hatte es danach ausgesehen, dass sich der Wechsel von Max Kruse von Fenerbahce Istanbul zu Union Berlin verschleppt, weil wichtige Dokumente fehlen würden. Es wurde sogar schon über einen Rechtsstreit spekuliert. Doch nun ist der Weg wohl frei für den Transfer des Stürmers in die Hauptstadt. Das bestätigte Union-Sportchef Oliver Ruhnert dem "kicker". "Fenerbahce hat die für die Erteilung der Spielgenehmigung benötigten Dokumente hinterlegt. Aus unserer Sicht ist alles sauber gelaufen", erklärte er.

Fenerbahce hat die fehlenden Unterlagen laut "kicker" sogar vor Ablauf der 14-Tage-Frist, die laut des Weltverbandes FIFA bei einem internationalen Wechsel eingeräumt werden, um alle Formalitäten zu klären, abgeliefert und damit seine Pflicht mehr als erfüllt. Bereits am Montag sollen alle notwendigen Dokumente komplett gewesen sein. Im nächsten Schritt muss nun der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen internationalen Transfer beantragen. Erst daraufhin ist eine Reaktion vom türkischen Fußball-Verband (TFF) zu erwarten, um die ganze Angelegenheit abzuschließen.

Kruse beruhigt Fans: "Alles wird geregelt"

Kruse, der zurzeit noch die Folgen einer Sprunggelenksverletzung auskuriert, versuchte auf seinen Sozial-Media-Kanälen seine Fans zu beruhigen. "Zum Zeitpunkt, wenn das erste Pflichtspiel mit Union ansteht und ich wieder fit bin, werden wir die Spielberechtigung haben. Macht euch keine Sorgen. Es wird alles geregelt.“ Union startet am zweiten September-Wochenende im DFB-Pokal beim Karlsruher SC in die neue Spielzeit. Am 19. September kommt der FC Augsburg zum Bundesligaauftakt ins Stadion An der Alten Försterei.

Kruse war am 7. August bei Union als Neuzugang präsentiert worden. Im Union-Trainingslager in Bad Wörishofen war er am Montag erstmals wieder am Ball und absolvierte auch einige Übungseinheiten. Sportchef Ruhnert hofft, dass Kruse Mitte Oktober "bei 100 Prozent Leistungsvermögen" stehen wird. In Testspielen soll der Neuzugang schon im September mitwirken können - für die aber laut FIFA-Statuten sowieso keine internationale Spielgenehmigung vorliegen muss.

(bl)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.