Unsplash.com / Grahame Jenkins

Wechseln der KFZ-Versicherung in Deutschland: Stichtag 30. November beachten

3.11.2020 8:54 Uhr

Die Auswahl an Versicherungen in Deutschland ist riesig, für nahezu jeden Lebensbereich scheint es eine Form der Absicherung zu geben. Auf eine Autoversicherung kann niemand hierzulande verzichten, der mit seinem Fahrzeug in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Dabei haben Autofahrer jedes Jahr aufs Neue die Möglichkeit, zu einem günstigen Versicherer zu wechseln. Das Wichtigste hierbei: Der Stichtag 30. November muss beachtet werden!

Mit der richtigen KFZ-Versicherung durchstarten

Richtiger Fahrspaß mit dem Auto kommt in Deutschland nicht nur durch PS-Zahlen und ein tolles Design auf. Wer sein Fahrzeug besonders günstig versichert, wird sich umso mehr aufs tägliche Fahren freuen. Dutzende Versicherungen in Deutschland gibt es, wobei der Wechsel sehr einfach ist. Dieser klappt fast immer am Jahresende, da bei der KFZ-Versicherung in Deutschland das Kalenderjahr und das Versicherungsjahr übereinstimmen.

Wenn Sie die KFZ-Versicherung wechseln möchten, sollten Sie Ihre Kündigung bis zum 30. November einreichen. Sie haben dann noch wenige Wochen die Möglichkeit, eine Alternative zu suchen, damit Ihr Fahrzeug ab dem 1. Januar des neuen Jahres wieder versichert ist. Hier heißt es, rechtzeitig einen Überblick über alle verfügbaren Tarife zu gewinnen, was online mühelos geht.

Häufig ist ein Beitragsanstieg der Grund, weshalb Bundesbürger Ihre Autoversicherung schnell wechseln möchten. Hier wird Ihnen Ihre Versicherung im Laufe des Novembers eine Rechnung mit den zukünftigen Beiträgen zustellen. Egal, wie sich die Beiträge entwickelt haben, zum Stichtag 30. November können sich Autofahrer immer für eine Kündigung und den neuen Versicherungsschutz entscheiden.

Sogar noch im Dezember die Versicherung kündigen und wechseln

Auch wenn für das Wechseln der KFZ-Versicherung der 30. November der wichtigste Stichtag ist, können Autofahrer auch im Nachhinein die Option haben. Dies gilt nur, wenn sich bei Ihrer Beitragsabrechnung zeigt, dass Sie zukünftig mehr zahlen müssen. Hierdurch wird ein Sonderkündigungsrecht von vier Wochen ausgelöst.

Ist Ihnen das Beitragsschreiben Mitte November zugestellt worden, haben Sie noch bis Mitte Dezember mit der Kündigung Zeit. Hier müssen Sie allerdings die Beitragserhöhung als Grund für die Kündigung angeben, damit das Schreiben von Ihrer alten Versicherung auch akzeptiert wird. Die Suche nach einer besseren Versicherung für das kommende Jahr können Sie in dieser Zeit natürlich schon durchführen.

Alte Rechnungen immer komplett begleichen

Auch wenn der alte Versicherungsschutz vielleicht sehr teuer ist und Sie deshalb wechseln möchten, ausstehende Rechnungen sollten Sie unbedingt bezahlen. Dies gilt besonders wegen der sogenannten Schadenfreiheitsklassen oder kurz SF-Klassen. Mit dieser Regelung belohnen deutsche Versicherungen Autofahrer, wenn diese über Jahre hinweg unfallfrei fahren. Je mehr Jahre es sind, umso höher ist die SF-Klasse und umso mehr Rabatte gibt es auf den Versicherungsbeitrag.

Beim Wechsel zu einer anderen Versicherung ist der alte Versicherer verpflichtet, die aktuellen SF-Klassen an die neue Versicherung zu übermitteln. Dies gilt aber nur, wenn Sie alle Rechnungen bezahlt haben. Und alleine mit dem Rabatt durch die SF-Klasse lohnt sich der Wechsel wirklich. Falls diese SF-Klassen nicht mitgeteilt werden, kommt es zu einer Einstufung wie bei einem Fahranfänger. Und dies kann sehr teuer werden, so dass sich der Wechsel nicht mehr lohnt. Fazit: Der Versicherungswechsel wird erst richtig lohnenswert, wenn alle ausstehenden Rechnung bezahlt sind.

(Hürriyet.de)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.