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Was werden Frau und Kinder von Sural als Entschädigung erhalten?

27.5.2019 22:09 Uhr, von Chris Ehrhardt

Der Tod von Josef Sural am 29. April des Jahres so unnötig, wie ein Tod nur unnötig sein kann. Beim Transport mit einem Minibus sind beide Fahrer möglicherweise eingeschlafen und waren nicht fahrtüchtig. Bei dem folgenden Unfall starb Sural und hinterlässt eine Frau sowie zwei kleine Kinder. Und nun geht es darum, wie tief muss die Versicherung nebst Busunternehmen in die Tasche greifen, um die Hinterbliebenen von Sural zu entschädigen.

Die Gesamtentschädigung, die an die Familie des im April bei einem Verkehrsunfall in der Zentraltürkei verstorbenen tschechischen Fußballspielers Josef Sural gezahlt wird, könnte laut Hürriyet-Einschätzung bei rund 14 Millionen Euro liegen, legt man die Zahlen zugrunde, die in der Türkei in ähnlichen Fällen gezahlt wurden. Von kolportierten der Gesamtentschädigungssumme werden nach den geltenden Gesetzen in der Türkei maximal als Höchstgrenze rund 90.000 Euro von der Versicherung übernommen. Der Rest müsste vom Kleinbusunternehmen selbst erstritten werden.

Das Gericht wird die Entschädigungssumme festlegen

Die Entschädigung, die der Familie des Fußballspielers gezahlt wird, richtet sich nach vielen Kriterien wie dem Alter des Verstorbenen, seinem monatlichen Einkommen, der Anzahl der Personen, für deren Unterhalt er verantwortlich war und der potenziellen Bildungskosten seiner Kinder sowie der Lebenshaltungskosten seiner Frau, die nun alleine für zwei junge Kinder verantwortlich zeichnet.

Diese Entschädigung, die als "Entschädigung für den Verlust der Unterstützung" bezeichnet wird, soll laut Hürriyet oben erwähnte 14 Millionen Euro betragen - basierend auf den Berechnungen verschiedener Experten. Aber letztlich ist es die türkische Justiz ist, die in einem Verfahren gegen das Unternehmen die Zahl festlegen wird.

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