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Wählerpotenzial der Grünen ähnlich wie bei Union

1.4.2019 11:17 Uhr

Robert Habeck, der Bundesvorsitzende der Grünen, wird immer beliebter. Die Partei gewinnt immer mehr Mitglieder und auch die Umfragewerte steigen stetig. Eine neue Umfrage ergibt jetzt sogar, dass das Wählerpotenzial der Grünen aktuell annähernd so groß wie das der Union. Doch es ist noch mehr möglich.

38 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland können sich laut dem am Montag veröffentlichten Trendbarometer von RTL und N-TV derzeit vorstellen, die Ökopartei zu wählen. Die Union kommt auf 39 Prozent. Bei der SPD sind es 31 Prozent, bei der FDP 28.

Der Bilderbuch-Grünen-Wähler

Die Zahl derer, die die Parteien derzeit aber tatsächlich wählen würden, ist kleiner: Sie liegt bei den Grünen laut der Forsa-Umfrage bei 20 Prozent, bei der Union bei 28. Die SPD liegt bei dieser sogenannten Sonntagsfrage bei 16 Prozent, die FDP bei 10, die Linke bei 8 und die AfD bei 12 Prozent. 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden.

Die Grünen haben den Angaben zufolge die meisten potenziellen Wähler im Westen (41 Prozent), bei den Frauen (41 Prozent), bei den 18- bis 29-Jährigen (44 Prozent) und entsprechend bei den Schülern und Studenten (44 Prozent) sowie bei den gebildeteren Wahlberechtigten mit Abitur beziehungsweise Studium (46 Prozent). Vergleichsweise geringeren Zuspruch haben die Grünen in Ostdeutschland (27 Prozent), bei den Männern (37 Prozent), bei den Arbeitern (30 Prozent) und bei Wahlberechtigten mit Hauptschulabschluss (28 Prozent). Ein Drittel der Grünen-Anhänger lebt der Studie zufolge in Großstädten, das Haushaltsnettoeinkommen liegt mit über 3200 Euro deutlich über dem des Durchschnitts aller Wahlberechtigten.

(sis/dpa)