Hürriyet

Waldbrand nahe der Gallipoli-Soldatenfriedhöfe unter Kontrolle

13.8.2019 11:08 Uhr

Ein Waldbrand auf der Halbinsel Gallipoli, wo sich zahlreiche Soldatenfriedhöfe und Denkmäler befinden, hat für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Mit 10 Helikoptern und insgesamt 177 Feuerwehrwagen konnte das Feuer am späten Sonntag unter Kontrolle gebracht werden.

"Das Feuer ist gezählt und weitere Feuerschneisen werden gelegt", so der Verantwortliche des Ministeriums für Kultur und Tourismus, der für die Historische Zone um Gallipoli zuständig ist. "Die Soldatenfriedhöfe, das Schlachtfeld und andere historische Stätten wurden nicht beschädigt. Das Areal ist weiterhin für Besucher geöffnet", fügte er hinzu.

100 Hektar Wald in Mitleidenschaft gezogen

Der Waldbrand brach am späten Samstagabend in der Nähe des Dorfes Behramli im Distrikt Eceabat aus und breitete sich wegen der starken Winde schnell aus. Bald standen rund 100 Hektar Wald in Flammen. "Als ehemalige Kriegszone finden sich in dem Gebiet immer noch alte Munition. Während des Feuers haben wir einige Explosionen gehört", so der Minister für Landwirtschaft und Tierhaltung, Bekir Pakdemirli.

Noch mehr Waldbrände an den Dardanellen

Am Montag brach ein weiteres Feuer in der Straße der Dardanellen aus, diesmal am nördlichen Ende im Bezirk Mestanaga. Dort wüteten die Feuer so heftig, dass ein Löschhelikopter Schaden davontrug. "Wir können momentan nichts über die Situation der Almen und Ställe in den höheren Lagen sagen", sagte der Bürgermeister Süleyman Aksoy der Nachrichtenagentur Anadolu und unterstrich die Gefahr, die durch die starken Winde ausgeht.

Auch auf Burgazada, eine der Prinzeninseln vor der Küste Istanbuls, mussten Feuerwehrleute vom Festland übersetzen, um ein Feuer auf einem ein Hektar großen Stück Land zu löschen.

(be)

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