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Wagen der ukrainischen Botschafterin "vorsätzlich gerammt"

13.4.2019 21:08 Uhr

Am Samstag hat ein Mann mit seinem Wagen vorsätzlich den Wagen der ukrainischen Botschafterin Natalia Galibarenko gerammt. Die Polizei eröffnete das Feuer und konnte ihn im Anschluss festnehmen - mussten dafür allerdings auch einen Taser einsetzen. Man geht zu diesem Zeitpunkt nicht von einem Terrorvorfall aus.

Nach ukrainischen Angaben hatte ein Mann mit seinem Auto am Samstag den geparkten Wagen der Botschafterin des Landes gerammt. Die Botschaft teilte mit, das offizielle Fahrzeug sei "vorsätzlich gerammt" worden. Die Londoner Polizei erklärte, dass ein Auto mit mehreren geparkten Autos bei der ukrainischen Botschaft kollidiert sei. Als die Polizei eintraf, sei ein Fahrzeug auf sie zugefahren - daraufhin schossen die Beamten und setzten auch einen Taser ein.

"Schnelle und professionelle Reaktion"

Der Wagen wurde gestoppt, die Beamten nahmen einen Mann in den 40ern fest. Der Festgenommene sei unverletzt. Der Vorfall werde nicht als Terror-Fall behandelt, erklärte die Polizei. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Nach Angaben der Botschaft blieb auch das eigene Personal unverletzt. Die russische Botschaft in London erhöhte nach dem Vorfall der Nachrichtenagentur Tass zufolge die Sicherheitsvorkehrungen. Die ukrainische Botschaft sprach bei Twitter von einer "schnellen und professionellen Reaktion" der Polizei.

(be/dpa)