epa/Jim Lo Scalzo

Vorwahlen in South Carolina haben begonnen

29.2.2020 22:40 Uhr

Am Samstag hat in South Carolina das Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur begonnen. Die Wahllokale öffneten um 7.00 Uhr, bis 19.00 Uhr kann abgestimmt werden. Danach wird mit ersten Ergebnissen gerechnet.

Umfragen sehen den früheren Vizepräsidenten Joe Biden (77) als Favoriten, der bei den drei bisherigen Vorwahlen enttäuschend abgeschnitten hat und daher dringend auf einen Erfolg angewiesen ist.

Bernie Sanders auf Platz zwei

An zweiter Stelle liegt in dem Bundesstaat demnach Senator Bernie Sanders (78), der sich selbst als demokratischer Sozialist bezeichnet. Er konnte bislang zwei Siege für sich verbuchen und führt das Feld der Bewerber in landesweiten Umfragen an.

Die Vorwahl ist die letzte vor dem "Super Tuesday" am kommenden Dienstag. Dann wird in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten gewählt. Dabei werden mehr als ein Drittel aller Delegierten vergeben, die im Sommer den Kandidaten der Demokraten bestimmen. Dieser Kandidat wird am 3. November gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump in die Wahl ziehen. Trump selber hat keine ernstzunehmende parteiinterne Konkurrenz. Die Republikaner haben daher ihre Vorwahlen in South Carolina und in mehreren anderen Bundesstaaten gestrichen.

In South Carolina können deutlich mehr Schwarze abstimmen als bei den bisherigen Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa, New Hampshire und Nevada. Biden - der dem moderaten Flügen der Demokraten angehört - hofft, bei dieser Wählergruppe punkten zu können. Neben Biden und Sanders sind noch sechs weitere Bewerber im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten.

(an/dpa)

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