Viertägige Coronavirus-Ausgangssperre in der Türkei hat begonnen

Die Türkei befindet sich zum Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes im Lockdown, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Ausgangssperre geht bis Sonntagnacht.

Diyarbakirs Straßen blieben am Donnerstagmorgen leer

23.4.2020 10:42 Uhr

Um Mitternacht hat am Donnerstag die neueste Ausgangssperre in der Türkei begonnen – ausgerechnet am Feiertag der Nationalen Souveränität und des Kindes, normalerweise ein Tag voller Feiern und Gedenkveranstaltungen.

Die viertägige Ausgangssperre soll eine weitere Verbreitung des Coronavirus eindämmen, das in der Türkei bis jetzt 2376 Opfer gefordert hat. Sie gilt für 30 Großstädte sowie Zonguldak, eine Stadt, in der besonders viele Lungenerkrankungen auftreten bis Sonntag um Mitternacht.

Lebensmittelgeschäfte am Donnerstag und Freitag auf

Im Rahmen der Vorbereitung des Ramadan-Monats sind Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien und Konditoreien am Donnerstag und Freitag halbtags geöffnet, am Wochenende haben sie für den Publikumsverkehr geschlossen.

Krankenhäuser, Apotheken, Tierkliniken und Tierärzte sowie Unternehmen, die medizinische Materialien herstellen sind von der Ausgangssperre ausgenommen und bleiben geöffnet.

(be)