imago/Eibner Europa

Vier Tote bei Stürmen in Italien

23.2.2019 23:30 Uhr

Das Wetter in Europa spielt verrückt. In Istanbul ächzt die Bevölkerung unter schweren Schneefällen, in Deutschland herrschen vielerorts fast frühlingshafte Temperaturen und in Italien starben bei schweren Stürmen vier Menschen. Im Hafen von Bari ist zudem ein türkischer Frachter verunglückt, der sich vor dem Sturm in Sicherheit bringen wollte.

Bei schweren Stürmen im Zentrum Italiens sind vier Menschen ums Leben gekommen, darunter ein 14-jähriger Junge. Wie die Zeitung "Fatto Quotidiano" berichtete, hatte der Junge am Samstag die Leiter gehalten, auf die sein Vater geklettert war, um Sturmschäden am Dach ihres Hauses in Capena nahe Rom zu reparieren. Eine Windböe habe dann den Vater erfasst und auf seinen Sohn geschleudert, so dass dieser gestorben sei.

Beim Einsturz einer Mauer auf einem Bauernhof in Frosinone starben Medienberichte zufolge zwei Menschen um die 70 Jahre. Nahe Rom wurde demnach ein 45-jähriger Mann von einer Kiefer erschlagen, die auf sein Auto stürzte. Die italienische Küstenwache teilte überdies mit, wegen der Unwetter sei ein türkischer Frachter verunglückt, der sich in den Hafen von Bari habe in Sicherheit bringen wollen.

(ce/afp)