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Vier türkische Soldaten im Grenzgebiet zum Nordirak getötet

20.4.2019 11:42 Uhr

Am 19. April wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Türkei vom 20. April vier türkische Soldaten bei Militäreinsätzen im Grenzgebiet zwischen der Türkei und dem Irak getötet, sechs weitere Soldaten erlitten Verletzungen.

Das Verteidigungsministerium hatte anfangs bekannt gegeben, dass zwei Soldaten getötet worden wären. Diese Zahl musste revidiert werden und das Ministerium teilte korrigierend mit, dass zwei weitere Soldaten ihren schweren Verletzungen in einem Krankenhaus erlegen waren. Der neue Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem Imamoglu von der CHP, hat den Hinterbliebenen der getöteten Soldaten via Twitter sein tiefes Bedauern über den Verlust ausgedrückt und den Verwundeten eine schnelle Genesung gewünscht.

In der Erklärung des Ministeriums heißt es, es seien Terrormilizen durch gezielte Luftoperationen der türkischen Streitkräfte attackiert worden, welche die Bodentruppen unterstützten. Es wurde nicht explizit bekanntgegeben, gegen welche Organisation sich die Luftschläge und die Bodenoperationen richteten. In der Grenzregion zwischen der Türkei und dem Irak führt das türkische Militär jedoch häufiger Operationen gegen die PKK in der Region durch. Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation geführt.

(Hürriyet.de)