dpa

Viele Tausend Menschen beim Klimastreik

20.9.2019 13:43 Uhr

Viele Tausend Menschen sind am Freitag auch in Hamburg, Berlin und Köln dem Aufruf zum globalen Klimastreik gefolgt.

Mindestens 45 000 Menschen sind am Freitag auch in Hamburg auf die Straßen gegangen, um für den Klimaschutz zu streiken. Diese Schätzung gab die Polizei am Mittag bekannt. Aufgerufen hatte die Jugendbewegung Fridays For Future. Unterstützt werden sie von Gewerkschaften, Kirchen, Umweltverbänden, Menschenrechts- und Friedensorganisationen. Der Verlauf sei absolut friedlich, sagte ein Polizeisprecher. Die vom Verfassungsschutz beobachtete Interventionistische Linke hatte "Verkehrsblockaden und radikale Aktionen" am Rande des Klimastreiks angekündigt.

Fridays for Future in Berlin

Zu der großen Klimademo rund um das Brandenburger Tor in Berlin haben sich nach Angaben der Veranstalter 80 000 Menschen versammelt. Diese Zahl nannte eine Sprecherin des Bündnisses am Freitagmittag auf einem Podium vor den Demonstranten.

Zuvor hatte das Bündnis "Fridaysfor Future" getwittert: "#AlleFürsKlima in Berlin wird riesig - obwohl noch viele unterwegs sind, sind wir jetzt schon Zehntausende vor dem Brandenburger Tor." Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zur Teilnehmerzahl.

Rund um das Wahrzeichen im Herzen Berlins sind die Straßen voller Menschen. Wegen des großen Andrangs halten bis auf weiteres keine S-Bahnzüge mehr an der Station Brandenburger Tor, teilte die Leitstelle mit. Gegen 13.00 Uhr sollte sich ein Demonstrationszug durch Teile der Innenstadt und des Regierungsviertels in Bewegung setzen.

Eskalation in Köln

Auf den Sozialen-Medien zeigen Aufnahmen tausende Menschen in Köln fürs Klima streiken. Twitter-Nutzer berichten, dass die Situation in Köln allerdings zu eskalieren scheint. Ein Nutzer schrieb: "In Köln sind so viele Menschen, dass @polizei_nrw_k den Platz dicht gemacht hat."

(gi/dpa)

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