Hürriyet

Viele Menschen in der Türkei benutzen das Fahrrad

2.6.2020 13:59 Uhr

Die Corona-Krise hat auch etwas Gutes: Seit Beginn der Pandemie in der Türkei benutzen wesentlich mehr Menschen das Fahrrad. Die Verkäufe von Zweirädern seien deutlich gestiegen, sagte Bayram Akgül, stellvertretender Vorsitzender des türkischen Fahrradverbandes.

Die Gründe für das Umdenken habe vor allem zwei Gründe, erklärte er. Die Bürger scheuen zum einen die öffentlichen Verkehrsmittel, weil sie Angst haben, sich dort im dichten Gedränge mit dem Coronavirus zu infizieren. Zum anderen "sehen die Menschen im Fahrrad eine gesunde Alternative, weil viele Fitnessstudios geschlossen haben", so Akgül.

Fahrrad-Boom kein Strohfeuer

Der Funktionär, der auch Geschäftsführer des türkischen Fahrradherstellers "Salcano" ist, erklärte zudem, dass es einen ähnlichen Trend auch im Ausland gibt. Der Export von "Salcano"-Rädern, vor allem nach Großbritannien, sei deutlich gestiegen. "Das macht uns natürlich sehr glücklich."

Für Akgül ist der derzeitige-Fahrrad-Boom kein Strohfeuer. Vielmehr ist er davon überzeugt, dass der Trend hin zum Fahrrad auch nach der Corona-Pandemie weitergehen wird.

(bl)

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