dpa

Vidal verklagt eigenen Club auf 2,4 Mio

28.12.2019 23:32 Uhr

Zwischen Arturo Vidal und dem FC Barcelona scheint es zum rumpeln. Nun hat der Mittelfeldmotor seinen Klub auf die Zahlung von satten 2,4 Millionen Euro an Boni verklagt - kein Kleingeld. Der frühere Bayern-Spieler bestätigte während seines Urlaubs in seinem Heimatland Chile entsprechende Medienberichte. "Ich finde es ungerecht, dass dieses Geld nicht bezahlt wurde", sagte er dem chilenischen Radiosender ADN. Um die Sache kümmerten sich aber seine Anwälte. Er wolle dazu nichts weiter sagen, betonte der defensive Mittelfeldmann.

Der FC Barcelona reagierte derweil mit der Erklärung, Vidal habe alle ihm für die Saison 2018/19 zustehenden Zahlungen erhalten. Dem Fußballer stünden nur 50 Prozent der Prämien und Boni für den Gewinn des spanischen Liga-Titels sowie für das Erreichen des Champions-League-Viertelfinales zu, weil er nicht mindestens 60 Prozent aller Spiele bestritten habe. Der Spieler versichere, er habe diese für die Zahlung der kompletten Prämien vertraglich festgelegte Mindestzahl erreicht, das stimme aber nicht.

Der Streit könnte nach Einschätzung einiger spanischer Medien dazu führen, dass der Chilene Barcelona gegebenenfalls noch im Winter verlässt. Vidal sei unzufrieden, weil er im Team von Weltfußballer Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen kein Stammspieler sei, heißt es. Inter Mailand hat bereits Interesse an einer Verpflichtung des 32-Jährigen signalisiert. Vidal versicherte zuletzt allerdings, er fühle sich in Barcelona sehr wohl. Gegenüber dem Sender ADN sagte er nun, er wolle sich nicht zu seiner Zukunft äußern: "Das ist eine Thema, dass ich dort (in Spanien) besprechen werde. Ich bin jetzt im Urlaub."

(ce/dpa)

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