imago images / foto2press

Wolfsburgs Fußball-Frauen holen drittes Double in Serie

5.5.2019 16:03 Uhr

Mit einem Sieg mit 1:0 (1:0) bei der TSG Hoffenheim haben sich die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ihre fünfte deutsche Meisterschaft gesichert. Sie sind mit 56 Punkten am vorletzten Bundesliga-Spieltag nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Mit 56 Punkten (92:11 Tore) ist der Spitzenreiter auch von Bayern München (49) trotz Nachholspiel nicht mehr einzuholen. Wie auch in den vergangenen beiden Jahren gehen somit Schale und Pokal nach Wolfsburg. Insgesamt stehen für den zweimaligen Champions-League-Sieger seit der Triple-Saison 2012/2013 13 gesammelte Titel zu Buche.

Erst am Mittwoch hatten sich die Wölfinnen zum sechsten Mal insgesamt und zum fünften Mal in Folge den DFB-Pokal geschnappt. In Köln besiegte der Favorit den SC Freiburg mit 1:0 (0:0). Doch das größte Saisonziel, der dritte Triumph in der Königsklasse nach 2013 und 2014, blieb unerfüllt. Im Viertelfinale bekam der VfL von Seriensieger Olympique Lyon die Grenzen aufgezeigt.

Druck nach dem Seitenwechsel

Am Sonntag hatten die Wolfsburgerinnen vor allem im ersten Durchgang gegen eine kompakte TSG-Mannschaft große Mühe. Kurz vor der Pause aber brachte Pia-Sophie Wolter (42.) nach guter Vorarbeit von Caroline Hansen den Favoriten in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der VfL den Druck, es mangelte wenige Tage nach der Pokal-Party aber immer wieder an der Präzision.

In München verabschiedete sich derweil Trainer Thomas Wörle mit einem 3:0 (0:0)-Erfolg gegen Freiburg von den heimischen Fans. Nach neun Jahren als Cheftrainer muss er den Posten nach der Saison für SCF-Coach Jens Scheuer räumen.

Im Tabellenkeller fällt die Entscheidung über den zweiten Absteiger neben Schlusslicht Borussia Mönchengladbach (0:3 bei der SGS Essen) zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen (beide 15 Punkte). Die Bremerinnen, die noch das Nachholspiel am Mittwoch gegen München in der Hinterhand haben, unterlagen 1:3 (1:3) gegen den SC Sand, der den Klassenerhalt perfekt machte.

Leverkusen verlor 2:4 (1:2) bei Ex-Meister 1. FFC Frankfurt. Der MSV Duisburg (19) ist dank der Patzer der Konkurrenz trotz einer 0:3 (0:1)-Niederlage bei Turbine Potsdam gerettet.

(be/afp)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.