dpa

VfB-Profi Ascacibar bereut Spuck-Attacke

24.4.2019 10:25 Uhr

Der Mittelfeldspieler vom VfB Stuttgart Santiago Ascacibar hat seine Spuck-Attacke auf Kai Havertz als "dumme Aktion" bezeichnet.

"Es gab einige Provokationen und Sprüche in meine Richtung. Daraufhin habe ich mich zu einer Kurzschlusshandlung hinreißen lassen. Das war ein Riesen-Fehler", sagte der 22-Jährige der "Sport Bild" über die Szene bei der 0:1-Niederlage in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen vor zehn Tagen.

"Ich wollte Kai Havertz nicht treffen, nicht anspucken"

Die Attacke gegen den deutschen Nationalspieler sei "keine Absicht" gewesen. "Ich wollte Kai Havertz nicht treffen, nicht anspucken. Ich wollte neben ihn auf den Platz spucken", sagte der Argentinier. Seine Sperre von sechs Wochen empfindet der VfB-Profi als zu lang. "Ich bin enttäuscht, dass die Sperre so lang ist", sagte er. "Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen." Ascacibar ist bis einschließlich 25. Mai gesperrt und könnte erst in einem möglichen Relegations-Rückspiel gegen den Abstieg am 27. Mai wieder für den VfB auflaufen.

Angespannte Situation für Stuttgart

<span></span>

Er sei grundsätzlich kein "unfairer Sportsmann", sagte Ascacibar. "Im Eifer des Gefechts passieren manchmal Dinge, die nicht unseren wahren Charakter widerspiegeln", sagte er. "Ich habe in einem Moment falsch reagiert, auch weil die Situation insgesamt für den Verein sehr angespannt war. Ich habe meinem Frust freien Lauf gelassen, einen Fehler gemacht." Vier Spieltage vor Saisonende hat Stuttgart als 16. sechs Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

(gi/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.