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Vettel über Leclerc: "Wir kommen gut miteinander aus"

10.10.2019 11:24 Uhr

Innerhalb des Formel-1-Ferrari-Teams ist ein Kampf um die Nummer eins entfacht - doch aufs Persönliche soll sich das laut Sebastian Vettel nicht auswirken. Das Verhältnis zu Teamkollegen Charles Leclerc sei intakt.

"Es ist so, wie es das ganze Jahr war. Wir kommen gut miteinander aus", sagte Vettel am Donnerstag vor dem Großen Preis von Japan (Sonntag, 7.10 Uhr MESZ/RTL und Sky): "Natürlich schenkt man sich auf der Strecke keinen Zentimeter und möchte den anderen schlagen. Das wäre bei mir und jedem anderen aber auch so."

Kein Windschatten für Vettel

Die zunehmende Rivalität zwischen dem viermaligen Weltmeister Vettel und Emporkömmling Leclerc war in den vergangenen Rennen immer wieder zum Vorschein gekommen. In Monza hatte Leclerc dem Deutschen im Qualifying den Windschatten verwehrt. In Singapur manövrierte Vettel den Monegassen taktisch aus und nutzte dabei einen Strategievorteil eiskalt. In Sotschi brach dann via Funk ein offener Disput um die Führungsposition aus, die beide für sich beanspruchten.Vettel schied in Russland letztlich mit einem Defekt aus, Pole-Setter Leclerc wurde nur Dritter.

Vettel räumt Fehlverhalten in Sotschi ein

In der Aufarbeitung des Ferrari-Debakels räumte Vettel ein Fehlverhalten ein. Er war im Rennen dazu aufgefordert worden, in Führung liegend den Platz mit Leclerc zu tauschen, an dem er in der ersten Kurve vorbeigezogen war. "Ich habe mich nicht daran gehalten, das war mit Sicherheit nicht richtig", sagte Vettel: "Das Rennen in Sotschi hätte für uns als Team insgesamt besser verlaufen können."Das Russland-Rennen war in mehreren Gesprächen aufgearbeitet worden. "Es ist alles geklärt", sagte auch Leclerc: "Klar ist, dass die Situation für beide Fahrer nicht klar war. Darüber haben wir gesprochen. Wir müssen sicherstellen, dass sich eine solche Situation nicht wiederholt."

(be/afp)

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