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Versteigerung bei 5,3 Milliarden Euro - Ende absehbar

16.4.2019 10:15 Uhr

Vier Wochen nach ihrem Start ist bei der Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen ein Ende absehbar. Bei den letzten Auktionsrunden gab es kaum noch Bewegung.

Nach der 200. Auktionsrunde summierten sich die Höchstgebote am Dienstagmorgen auf 5,32 Milliarden Euro, wie aus der Webseite der Bundesnetzagentur hervorgeht. Damit liegen die Erlöse für den Staat bereits deutlich höher als in den vorangegangenen großen Auktionen: 2010 waren es 5,08 Milliarden Euro und 2015 nur 4,39 Milliarden Euro.

Mit dem Geld soll der Glasfaser-Ausbau auf dem Land gefördert werden. Externe Fachleute waren vor Auktionsbeginn von Einnahmen zwischen drei und fünf Milliarden Euro ausgegangen.

Geht die Auktion bald zu Ende?

Das aufwendige Verfahren am Mainzer Technik-Standort der Bundesnetzagentur könnte bald zu Ende gehen. Dafür spricht, dass in den vergangenen Runden nur wenige neue Höchstgebote dazukamen. Sicher ist das aber keineswegs, die Auktion könnte auch wieder anziehen.

Teilnehmer sind die drei bisherigen Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica (O2) sowie der Neueinsteiger Drillisch. Die Ausbauauflagen für die Netzbetreiber sind streng. Bis Ende 2022 sollen 98 Prozent der Haushalte sowie Autobahnen und andere Strecken mit schnellem mobilen Internet versorgt werden.

(gi/dpa)

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