Symbolbild: imago/Jan Huebner

Vermisste Bergwanderer wieder aufgetaucht

27.3.2019 9:26 Uhr

Nachdem in den Anden in Peru drei deutsche Touristen und ein Brasilianer am Montag als vermisst gemeldet wurden, haben Rettungskräfte in der mehr als 6600 Meter hohen Gebirgsregion Huayhuash fieberhaft nach ihnen gesucht. Jetzt sind die Bergwanderer laut Medienberichten wieder aufgetaucht und wohlauf.

Ein Brasilianer, der mit den drei Deutschen in der Cordillera Huayhuash rund 350 Kilometer nördlich von Lima unterwegs ist, habe anscheinend irrtümlich ein Notsignal an seinem GPS-System ausgelöst, sagte der Vorsitzende der peruanischen Bergführervereinigung, Rafael Figueroa, nach Angaben der Nachrichtenagentur Andina und der Zeitung "El Comercio". Die Polizei habe daraufhin eine Suche eingeleitet.

Laut Figueroa haben die vier Männer im Alter zwischen 26 und 29 Jahren ihre Tour ohne Bergführer angetreten. Nach den ersten Notfallmeldungen habe ein Angehöriger Kontakt zu den Wanderern aufnehmen können, die bestätigt hätten, dass es ihnen gut gehe.

In der Andenregion erheben sich mehrere 6000er, darunter der über 6600 Meter hohe Yerupaja, der zweithöchste Gipfel Perus.

(sis/dpa/afp)