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Vermeintliche Hitler-Bilder vor Auktion beschlagnahmt

7.2.2019 16:05 Uhr

In Nürnberg wurden heute kurz vor einer geplanten Auktion ein Großteil an Bildern beschlagnahmt, die angeblich von Adolf Hitler gemalt sein sollen. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht der Urkundenfälschung.

Es seien insgesamt 63 Gemälde mit Signaturen wie "A.H." oder "A. Hitler" beschlagnahmt worden, von denen 26 am Samstag hätten versteigert werden sollen, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Donnerstag entsprechende Informationen der "Süddeutschen Zeitung". Zudem sei gegen Unbekannt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des versuchten Betrugs eingeleitet worden.

Mögliche Prüfung der gesamten Besitzerkette

Das Auktionshaus kooperierte den Angaben zufolge mit den Ermittlern und gab die Bilder freiwillig ab. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass Expertisen, die die Echtheit der Bilder belegen sollen, ebenfalls gefälscht sind. Die Ermittler wollen nun die Echtheit prüfen. Sollte sich der Verdacht auf Fälschungen erhärten, soll in der bisherigen Besitzerkette geprüft werden, wer worüber Bescheid wusste. Bei weiteren fünf für Samstag zur Versteigerung vorgesehenen Bildern gebe es keinen Fälschungsverdacht, hieß es.

(sis/afp)