epa/Hayoung Jeon

Vermögenssteuer der SPD ist purer Aktionismus

28.8.2019 15:55 Uhr

Linda Teuteberg, die Generalsekretärin der FDP, hat die SPD-Pläne für eine Vermögensteuer als "aktionistisch und wirtschaftspolitisch unklug" bezeichnet. "Das ist das Gegenteil dessen, was wir jetzt angesichts des drohenden konjunkturellen Abschwungs brauchen", sagte sie am Montag in Potsdam.

Die Vermögensteuer sei eine Substanzsteuer und treffe damit auch Familienunternehmen - unabhängig von deren Ertragslage. "Der SPD-Vorschlag gefährdet den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Innovationskraft von Unternehmen."

Besser Entlastung kleinere Unternehmen

Nötig seien stattdessen eine Entlastung und bessere Bedingungen zur Eigenkapitalbildung gerade für kleine und mittlere Unternehmen, sagte Teuteberg.

Das SPD-Konzept sieht eine Steuer von jährlich 1 Prozent des Vermögens, bei besonders großen Vermögen von 1,5 Prozent vor. Dies soll für Grundbesitz, Immobilien, Unternehmensanteile und Barvermögen gelten. Hohe persönliche Freibeträge sollen sicherstellen, dass Vermögen erst ab mehreren Millionen Euro betroffen sind.

(an/dpa)

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