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Verkehrminister Karaismailoglu: Türkei zieht gesetzliche Regelung für E-Scooter in Betracht

16.7.2020 13:56 Uhr

E-Scooter werden auch in der Türkei immer beliebter. Zeit, eine einheitliche gesetzliche Regelung für sie zu schaffen, findet Verkehrs- und Infrastrukturminister Adil Karaimailoglu.

Karaismailoglu verkündete, dass eine gesetzliche Regelung für E-Scooter in Betracht gezogen werde, um die elektrischen Roller auf den Straßen der Türkei vollständig legal zu machen.

"Die Menschen [in der Türkei] benutzen E-Scooter im Verkehr und sie werden gesetzlich [auch] als „Personenbeförderung“ bezeichnet. Eine rechtliche Regelung ist daher ein Muss", so Karaismailoglu.

In letzter Zeit sei beispielsweise der Einsatz der E-Scooter von Marti bemerkbar gestiegen. Daher würde die Regierung nun die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Rollen erneut überdenken. Laut Karaismailoglu würden sie an einer Alternative arbeiten.

Zuvor waren die E-Roller jedoch auch in der Türkei öfter in Verkehrsunfälle mit Autos verwickelt, was zu einer Debatte darüber führte, wie sie nun im Verkehr zugelassen werden können, ohne das Leben von Personen zu gefährden.

Karaismailoglu betonte auch, dass mehr Menschen Fahrräder benutzen würden, da einige Pendler aufgrund von COVID-19 nicht in öffentliche Verkehrsmittel einsteigen wollen.

Die E-Scooter von Marti

Marti, was auf Türkisch „Möwe“ bedeutet, ist eine im März 2019 in Istanbul gegründete Initiative, die es Nutzern ermöglicht, E-Scooter über eine Smartphone-Anwendung ausfindig zu machen und diese gegen eine Gebühr zu entleihen. Nach der Fahrt können Benutzer ihre Roller dann an einer beliebigen Stelle abstellen, denn diese E-Scooter benötigen keinen Parkplatz.

(gi)

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