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Verfolger St. Pauli lässt gegen Dresden Punkte liegen

1.12.2018 15:21 Uhr

Dämpfer für den FC St. Pauli: Während der Hamburger SV und der 1. FC Köln weiterhin die zweite Bundesliga dominieren, mussten sich die Kiez-Kicker daheim gegen Dynamo Dresden mit einem Remis begnügen.

Am 15. Spieltag gewann der HSV mit 2:1 (1:0) bei Schlusslicht FC Ingolstadt und bleibt damit mit 31 Punkten Tabellenführer vor Mitabsteiger Köln (30), der auch ohne seine Star-Spieler Anthony Modeste und Jonas Hector beim 4:0 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth den nächsten klaren Sieg feierte. Platz drei festigte Union Berlin (27) durch das 3:1 (2:0) gegen Darmstadt 98. Dagegen kam der viertplatzierte FC St. Pauli (25) nur zu einem 1:1 gegen Dresden.

Unter Keller kann es nur besser werden

Die Hamburger verschärften durch ihren Sieg die Krise bei den eigentlich auch mit Aufstiegs-Ambitionen gestarteten Ingolstädtern. Diese wurden am Samstag interimsmäßig von U19-Coach Roberto Pätzold betreut, am Sonntag wird Jens Keller als dritter Chefcoach in diesem Jahr nach Stefan Leitl und Alexander Nouri übernehmen. Nach der Hamburger 2:0-Führung durch Aaron Hunt in der 28. Minute und Hee-chan Hwang (51.) gelang Fatih Kaya nur noch der Anschlusstreffer (54.).

Die Kölner, bei denen der zurückgekehrte Torjäger Modeste noch keine Spielerlaubnis hat und Nationalspieler Hector verletzt fehlte, brauchten ein klares Abseitstor von Dominick Drexler (17.) und einen Elfmeter von Simon Terodde (52.), um auf die Siegerstraße zu kommen. Jhon Cordoba (60.) und Terodde mit seinem 19. Saisontor (77.) legten nach. Da die beiden Stürmer überragten, wird Modeste erst einmal seinen Platz finden müssen. Fürths Maximilian Bauer sah Gelb-Rot (51.).

Berlin sorgt weiter für Furore

Wegbereiter für den Sieg der in der Liga immer noch ungeschlagenen Berliner war Sebastian Andersson mit seinen Treffern in der 28. und 42. Minute. Ein Eigentor von Darmstadts Aytac Sulu (65.) führte zum 3:0, Serdar Dursun verkürzte (73.). Auch für St. Paulis war ein Sieg nach Jeremy Dudziaks Führungstor lange greifbar (47.). Doch Jannik Müller glich aus (86.).

(bl/dpa)