epa/Shawn Thew

Venezuela: Interimspräsident Guaido telefoniert mit Trump

30.1.2019 20:08 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat mit Juan Guaido telefoniert. Dabei gratulierte er dem selbsternannten Interimspräsident Venezuelas zur "historischen Übernahme" seines Amtes.

Trump unterstütze "Venezuelas Kampf zur Wiedererlangung der Demokratie", teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit. Ziel sei "die Rückkehr Venezuelas zur Stabilität und die Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Venezuela".

Guaidó, Oppositionsführer und Präsident des von der Staatsführung entmachteten Parlaments, hatte sich vor einer Woche zum "amtierenden Präsidenten" ernannt und war umgehend von Trump anerkannt worden. Der seit 2013 amtierende linksnationalistische Staatschef Nicolás Maduro wirft den USA einen Umsturzversuch vor.

Zweite Amtszeit Maduros

Maduro hatte am 10. Januar offiziell seine zweite Amtszeit angetreten. Amtlichen Ergebnissen zufolge war er im vergangenen Mai mit 68 Prozent der Stimmen bis zum Jahr 2025 wiedergewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag unter 50 Prozent. Der größte Teil der Opposition hatte die Wahl boykottiert und erkennt das Ergebnis ebenso wenig an wie die EU, die USA und zahlreiche lateinamerikanische Länder.

(an/afp)

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