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Venezuela: Guaido startet mit Konvoi Richtung kolumbianischer Grenze

21.2.2019 21:39 Uhr

Die Bevölkerungen Venezuelas leidet. Sie braucht dringend Hilfsgüter von Lebensmitteln bis zu Medikamenten, während Nicoals Maduro kategorisch die Hilfe ablehnt - insbesondere aus den USA. Doch Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident und Oppositionsführer Juan Guaido will die ausländischen Hilfslieferungen ins Land holen.

Deshalb brach Guaido am Donnerstagmorgen von Caracas aus mit einem Buskonvoi in Richtung der kolumbianischen Grenze auf.

Die Frist läuft ab

Die humanitäre Hilfe für Venezuela ist zum Spielball im Machtkampf zwischen Präsident Nicolas Maduro und Guaido geworden. Der Oppositionsführer und selbsternannte Übergangspräsident hat der Regierung eine Frist bis Samstag gesetzt, um die hauptsächlich von den USA zur Verfügung gestellten Medikamente und Lebensmittel ins Land zu lassen. Die Hilfsgüter sind bislang in Kolumbien blockiert.

Maduro weigert sich kategorisch, US-Hilfen anzunehmen. Er sieht diese als Vorwand und Täuschungsmanöver, um den Boden für eine US-geführte Militärintervention zu bereiten. Maduros Regierung hatte das Militär angewiesen, den Grenzschutz zu verstärken. Die Häfen und Grenzübergänge wurden blockiert.

(sis/afp)