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VDL: Pressefreiheit zunehmend unter Druck

27.12.2018 12:19 Uhr

Für die Zeitungsbranche wird das Einsetzen für die Pressefreiheit zu einer, wenn nicht der größten, Herausforderung unserer Zeit. Das Engagement für die Pressefreiheit ist aus Sicht der Zeitschriftenverleger eine der wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart.

"Das wird die große Aufgabe für das Jahr 2019", sagte Rudolf Thiemann, Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

"Es kann und darf nicht sein, dass 70 Jahre nach dem Grundgesetz eines der zentralen Rechte, das Grundrecht auf Presse- und Meinungsfreiheit, sogar in Deutschland und Europa unter Druck kommt – durch Extremisten aller Art, aber auch durch extremistische Akteure in den Parlamenten."

Eine Stimme für die Pressefreiheit

Bereits 2018 habe der Verband viele Zeichen gesetzt. "Der VDZ und seine 500 Mitgliedsverlage geben der Pressefreiheit eine Stimme wie wohl kein anderer Medienverband in Europa", so Thiemann.

Das Grundgesetz, die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, wurde vom Parlamentarischen Rat im Mai 1949 beschlossen.

(an/dpa)