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Uth darf nicht gegen Königsblau für den Effzeh spielen

28.2.2020 8:27 Uhr

Angreifer Mark Uth vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat wenig Verständnis für sein von Schalke 04 erwirktes "Arbeitsverbot" im Spiel gegen die Königsblauen. "Die Schalker wollten nicht, dass ich gegen sie spiele", sagte der 28-Jährige bei Sport1: "Schön finde ich das nicht, aber ich muss das akzeptieren. Wir wollen Fußball spielen und nur unseren Job machen. Wenn wir das nicht dürfen, dann finde ich das schade."

Uth war im Winter per Leihe aus Schalke nach Köln gekommen, eine Klausel im Vertrag untersagt aber den Einsatz des Angreifers im Spiel am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky). "Natürlich haben wir bei den Verhandlungen Argumente zu finden versucht, damit Mark Uth gegen Schalke spielen kann", sagte Sport-Geschäftsführer Horst Heldt auf der Pressekonferenz am Donnerstag: "Aber wir jammern nicht, dass er keine Option ist. Wir freuen uns, ihn für die anderen 16 Spiele zu haben."

Trainer Gisdol muss umstellen

Uth kam seit der Winterpause stets für den FC zum Einsatz und war in jedem Spiel direkt an einem Tor beteiligt: Drei Treffer erzielte er selbst, zwei weitere bereitete er vor. Trainer Markus Gisdol gibt sich aber sorgenfrei: "Wer ihn vertritt, steht noch nicht fest. Es könnte Dominick Drexler, Jan Thielmann oder Elvis Rexhbecaj sein. Oder wir spielen mit zwei Spitzen."

Ein Einsatz von Kapitän Jonas Hector am Samstag scheint möglich. Kurz vor dem Spiel bei Hertha BSC (5:0) am vergangenen Samstag musste Hector mit muskulären Problemen passen. Der Nationalspieler wurde unter der Woche geschont, "ich gehe davon aus, dass er heute hundertprozentig trainieren kann", sagte Gisdol am Donnerstag.

(ce/afp)

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