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USA werden neuer Corona-Hotspot der Welt

27.3.2020 16:11 Uhr

Die USA sind zum Corona-Hospot der Welt geworden: Nach Angaben von US-Experten gibt es dort inzwischen mehr bekannte Infektionen als in anderen Ländern.

In den USA waren bis Donnerstagnachmittag (Ortszeit) 82.400 bekannte Infektionen registriert, in China rund 81.800 und etwa 80.600 in Italien, wie aus einer Übersicht der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hervorging. Weltweit gibt es nun mehr als eine halbe Million bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2.

US-Präsident Donald Trump sagte vor Journalisten im Weißen Haus, die hohe Zahl bestätigter Infektionen in den USA liege daran, dass im Land so viele Tests durchgeführt würden. In anderen Ländern wie China wisse man zudem nicht, was die wirklichen Zahlen seien, sagte Trump. Experten gehen davon aus, dass es vielerorts wesentlich mehr Infektionen gibt, als bislang durch Tests bestätigt wurden.

Mehr als 8000 Todesopfer in Italien

In den USA wurden Johns Hopkins zufolge bislang infolge der Lungenerkrankung Covid-19 mehr als 1100 Todesfälle gemeldet. Für Italien wurden bislang mehr als 8000 Todesopfer gemeldet, für China mehr als 3000. Die Webseite der US-Forscher wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher in der Regel einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Die Pandemie war Ende vorigen Jahres in China ausgebrochen und hatte sich von dort aus weltweit verbreitet. Die Ausbreitung des Virus ist dort jedoch inzwischen ausgebremst.

(bl/dpa)

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