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USA verhängen Sanktionen gegen venezolanischen Ölkonzern PDVSA

29.1.2019 6:54 Uhr

Die USA erhöhen den Druck auf Maduro: gegen den staatlichen Ölkonzern PDVSA wurden Sanktionen verhängt, die bis zu einer Übergangsregierung oder Neuwahlen in Kraft bleiben sollen, erklärte Finanzminister Steven Munchin am Montag in Washington.

Die in den USA tätige PDVSA-Tochterfirma Citgo darf nach seinen Angaben aber ihre Geschäfte fortsetzen.

Guaido will Kontrolle über Auslandsvermögen

Venezuelas selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó kündigte zugleich an, die Kontrolle über das Auslandsvermögen des Staates zu übernehmen. Damit soll nach seinen Worten verhindert werden, dass sich die amtierende Regierung nach ihrem möglichen Sturz daran bereichert.

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Maduro und dem oppositionellen Parlamentspräsidenten Guaido. Nach einem gescheiterten Aufstand von Nationalgardisten und Protesten der Opposition hatte sich Guaido am Mittwoch zum Interimspräsidenten erklärt. Zwar haben sich die USA und eine Reihe weiterer Staaten hinter Guaido gestellt. Allerdings steht das venezolanische Militär bislang hinter Maduro.

(be/afp)

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