epa/Reynar Pena

USA und Kolumbien wollen Druck auf Maduro erhöhen

20.1.2020 23:37 Uhr

Die USA und Kolumbien wollen ein Jahr nach Beginn des Machtkampfes zwischen der Regierung und der Opposition in Venezuela mit mehr Druck. Venezuela müsse die Demokratie wieder herstellen und die Herrschaft von Maduro beenden, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag bei einer Anti-Terror-Konferenz in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.

Vor Beginn des Treffens begrüßte er den selbst ernannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó, der von den USA unterstützt wird.

Destabilisiert Venezuela die Region?

Kolumbien Präsident Duque warf Maduro vor, terroristische Gruppen zu unterstützen und die Region zu destabilisieren. Das Treffen fand in einer Polizeiakademie statt, in der bei einem Bombenanschlag der linken Guerillagruppe ELN vor einem Jahr 22 Kadetten gestorben waren.

Guaidó war trotz eines Ausreiseverbots ins Nachbarland Kolumbien gekommen, um an der Konferenz teilzunehmen. Er hatte sich vor einem Jahr zum Interimspräsidenten erklärt und Maduro damit offen herausgefordert. Zwar wird er von über 50 Ländern weltweit als legitimer Übergangsstaatschef anerkannt, allerdings ist es ihm bislang nicht gelungen, Maduro aus dem Amt zu drängen.

(an/dpa)

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