epa/Ludovic Marin

USA und Frankreich: Geschlossenheit beim Thema Iran

6.6.2019 18:33 Uhr

US-Präsident Donald Trump und sein französischer Kollege Emmanuel Macron haben Geschlossenheit gegenüber dem Iran demonstriert. Und das, obwohl sie unterschiedlicher Meinung zum Atomabkommen mit dem Iran haben.

Trotz ihrer unterschiedlichen Haltung zum Atomabkommen mit Teheran haben US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Geschlossenheit beim Iran demonstriert. „Ich denke, wir teilen dieselben Ziele beim Iran“, sagte Macron am Donnerstag vor Journalisten am Rande eines Gesprächs mit Trump in Caen. „Wir wollen sicher sein, dass sie keine Atomwaffen bekommen.“ Trump sagte: „Ich denke nicht, dass wir über den Iran Differenzen haben.“ Mit Blick auf Macron fügte er hinzu: „Er will nicht, dass sie Atomwaffen haben, und ich will nicht, dass sie Atomwaffen haben.“

Frankreich hält ebenso wie Deutschland und andere Staaten am Atomabkommen mit dem Iran fest, das Trump im vergangenen Jahr einseitig aufgekündigt hatte. Danach sind wieder harte US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft getreten.

Iran will keine Gespräche mit Trump

Macron sprach sich am Donnerstag für neue Gespräche mit der Regierung in Teheran aus, Trump zeigte sich dafür erneut offen. „Wir müssen neue Verhandlungen eröffnen“, sagte Macron. Trump sagte mit Blick auf die iranische Führung: „Ich habe verstanden, dass sie reden wollen, und wenn sie reden wollen, ist das in Ordnung, wir werden reden.“ Die Führung im Iran lehnt allerdings Gespräche mit Trump ab, solange die USA nicht im Atomkonflikt einlenken.

Macron sagte, es müsse sichergestellt werden, dass der Iran auch langfristig keine Atomwaffen bekomme. Außerdem müssten das ballistische Raketenprogramm und die „regionalen Aktivitäten“ des Irans eingeschränkt werden. „All die anderen Debatten gehen um Detailfragen.“ Die USA werfen dem Iran vor, Konflikte in der Region anzuheizen und Terror zu verbreiten.

US-Präsident Donald Trump und sein französischer Kollege Emmanuel Macron haben Geschlossenheit gegenüber dem Iran demonstriert. Und das, obwohl sie unterschiedlicher Meinung zum Atomabkommen mit dem Iran haben.

Trotz ihrer unterschiedlichen Haltung zum Atomabkommen mit Teheran haben US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Geschlossenheit beim Iran demonstriert. „Ich denke, wir teilen dieselben Ziele beim Iran“, sagte Macron am Donnerstag vor Journalisten am Rande eines Gesprächs mit Trump in Caen. „Wir wollen sicher sein, dass sie keine Atomwaffen bekommen.“ Trump sagte: „Ich denke nicht, dass wir über den Iran Differenzen haben.“ Mit Blick auf Macron fügte er hinzu: „Er will nicht, dass sie Atomwaffen haben, und ich will nicht, dass sie Atomwaffen haben.“

Frankreich will an Atomabkommen festhalten

Frankreich hält ebenso wie Deutschland und andere Staaten am Atomabkommen mit dem Iran fest, das Trump im vergangenen Jahr einseitig aufgekündigt hatte. Danach sind wieder harte US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft getreten.

Macron sprach sich am Donnerstag für neue Gespräche mit der Regierung in Teheran aus, Trump zeigte sich dafür erneut offen. „Wir müssen neue Verhandlungen eröffnen“, sagte Macron. Trump sagte mit Blick auf die iranische Führung: „Ich habe verstanden, dass sie reden wollen, und wenn sie reden wollen, ist das in Ordnung, wir werden reden.“ Die Führung im Iran lehnt allerdings Gespräche mit Trump ab, solange die USA nicht im Atomkonflikt einlenken.

Macron sagte, es müsse sichergestellt werden, dass der Iran auch langfristig keine Atomwaffen bekomme. Außerdem müssten das ballistische Raketenprogramm und die „regionalen Aktivitäten“ des Irans eingeschränkt werden. „All die anderen Debatten gehen um Detailfragen.“ Die USA werfen dem Iran vor, Konflikte in der Region anzuheizen und Terror zu verbreiten.

(an/dpa)