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USA: Trump warnt vor Reisen nach Venezuela

30.1.2019 13:34 Uhr

Vor Reisen nach Venezuela hat nun der amerikanische Präsident Donald Trump gewarnt. Es würden massive Proteste erwartet, schrieb Trump am Mittwochmorgen auf Twitter. "Amerikaner sollten bis auf weiteres nicht nach Venezuela reisen", fügte er hinzu.

Trump nahm in seiner Nachricht auch Bezug darauf, dass Präsident Nicolás Maduro der von Juan Guaidó geführten Opposition Gespräche angeboten hat und führte das auf den Druck der USA zurück. "Maduro ist bereit zu verhandeln, nachdem die USA Sanktionen verhängt haben und der Zugang zu Öleinnahmen gekappt wurde", schrieb der Republikaner.

(Screenshot: Twitter/@realDonaldTrump)

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Maduro hatte der Opposition zuvor in einem Interview zwar Gespräche angeboten, gleichzeitig aber erklärt, dass er der Forderung nach einer vorgezogenen Präsidentenwahl nicht nachgeben will.

Machtkampf tobt in Venezuela

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen der Regierung Maduros und dem von den USA und zahlreichen anderen Ländern unterstützten Parlamentschef Juan Guaidó, der sich am vergangenen Mittwoch zum Übergangspräsidenten erklärt hatte.

Mehrere europäische Staaten hatten Maduro zuletzt ein Ultimatum gestellt. Die Drohung: Ruft er bis zum Wochenende keine freien und fairen Wahlen aus, wollen unter anderen Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien Guaidó als Staatsoberhaupt anerkennen.

(an/dpa)