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USA: Hunderte Honduraner auf dem Weg zur US-Grenze

10.4.2019 21:27 Uhr

Erneut haben sich Hunderte Menschen aus Honduras auf den Weg in die USA gemacht. Ungeachtet der restriktiven Einwanderungspolitik Donald Trumps. Eine Gruppe von 500 bis 1000 Migranten brach am Mittwoch von der Stadt San Pedro Sula Richtung Norden auf, wie lokale Medien berichteten.

Einige gingen zu Fuß, andere wollten den ersten Streckenabschnitt bis nach Agua Caliente an der Grenze zu Guatemala mit dem Bus zurücklegen.

Hunderttausende fliehen in die USA

Jedes Jahr fliehen Hunderttausende Menschen vor der Gewalt und Armut in Mittelamerika und versuchen, in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will sie allerdings nicht ins Land lassen. Derzeit müssen die Menschen auf der mexikanischen Seite der Grenze warten, bis über ihre Asylanträge entschieden wird. Ein Bundesgericht in Kalifornien setzte diese Regelung am Montag außer Kraft. Das Weiße Haus will dagegen Berufung einlegen.

Im März wurden an der Südgrenze der USA 103 492 Menschen aufgriffen, die höchste Zahl seit zwölf Jahren. Darunter waren sowohl Migranten, die beim illegalen Grenzübertritt festgenommen wurden, als auch Asylsuchende und Migranten, die ohne gültige Visa die Grenzübergänge passieren wollten.

(an/dpa)