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USA entsenden Tausende Soldaten in den Mittleren Osten

3.1.2020 19:36 Uhr

Die Zeichen scheinen in der Iran-Krise nicht auf Entspannung zu stehen. Die USA entsenden nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani 3000 bis 3500 Soldaten in die Region, wie ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Freitag verkündete.

Die Tötung Soleimanis durch einen US-Drohnenangriff hat Sorgen vor einer Gewalteskalation geweckt, der Iran hat Vergeltung angedroht. Die USA hatten bereits nach der Erstürmung der US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad am Dienstag 750 Soldaten in die Region entsandt.

Gewalteskalation möglich?

Die Tötung Soleimanis durch einen US-Drohnenangriff hat Sorgen vor einer Gewalteskalation geweckt, der Iran hat Vergeltung angedroht. Der einflussreiche Kommandeur der berüchtigten Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden war in der Nacht zum Freitag bei einem US-Drohnenangriff unweit des Flughafens von Bagdad getötet worden. Getötet wurde auch der irakische Milizenführer Abu Mehdi al-Muhandis, die Nummer zwei der pro-iranischen Hasched-al-Schaabi-Milizen.

(be/afp)

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