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USA: Bei Gewaltanwendung gegen Venezuelas Opposition "alle Optionen" offen

23.1.2019 21:48 Uhr

Ein ranghoher US-amerikanischer Beamter schließt im Falle von Gewalt durch Maduros Regierung gegen die Opposition nicht einmal eine Militärinvention aus.

Ein ranghoher Regierungsmitarbeiter sagte Journalisten am Mittwoch in Washington: "Wenn Maduro und seine Spießgesellen sich dafür entscheiden, mit Gewalt zu antworten, wenn sie entscheiden, Mitgliedern der Nationalversammlung Schaden zuzufügen, sind für die USA alle Handlungsoptionen auf dem Tisch."

Für Maduros Regierung seien "die Tage gezählt"

Der Beamte, der nicht namentlich genannt werden wollte, schloss eine Militärintervention nicht ausdrücklich aus. Für wirtschaftliche Strafmaßnahmen gebe es noch viel Raum, fügte er hinzu. Für die derzeitige Führung in Venezuela seien "die Tage gezählt". Zuvor hatte sich der Präsident des von der Staatsführung entmachteten Parlaments, Juan Guaidó, vor Anhängern in Caracas zum Interimsstaatschef des südamerikanischen Landes erklärt. US-Präsident Donald Trump und die von Washington dominierte Organisation amerikanischer Staaten (OAS) erkannten Guaidó umgehend an.

(be/afp)