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US-Verteidigungsminister Mattis wirft das Handtuch - Rücktritt!

21.12.2018 0:08 Uhr

Ganz gleich, was James Mattis als US-Verteidigungsminister seinem Präsidenten Donald Trump als Experte und "Last General Standing" auch riet, der machte in der Regel das exakte Gegenteil davon. Wie nun zuletzt in der Syrienfrage, als er den Abzug der US-Truppen aus Syrien befahl. Sehr zur Freude Russlands. Und zur Verärgerung der US-Politiker - Republikaner inklusive. So auch Mattis. Eben der Mattis ist jetzt Geschichte. Ihm wurden möglicherweise die Alleingänge von Trump zu viel.

Trumps Mitteilung zum Mattis-Abschied auf Twitter

Und nun, nachdem bekannt wurde, dass Trump als Präsident und Mattis als Verteidigungsminister in der Syrienfrage mehr als uneins waren, folgt die Meldung des Präsidenten, der Mann, den er "Mad Dog" nennt, wird im Februar das Kabinett Trump verlassen. In den Ruhestand geht er, wie Trump auf Twitter am Donnerstagabend schreibt. Rücktritt wegen Meinungsdifferenzen würde es wohl eher treffen. Denn so soll es Mattis in seinem Rücktrittsgesuch an Trump auch formuliert haben. Mattis wird mit den Worten "Sie haben das Recht auf einen Verteidigungsminister, dessen Ansichten mehr auf einer Linie mit Ihren Ansichten sind" zitiert. Darum sei es nur richtig, dass er zurücktreten würde.

Mattis habe seinem Kabinett in den letzten zwei Jahren als Verteidigungsminister gedient, so Trump auf Twitter, und ginge nun in den Ruhestand. Trump lobt weiter die enormen Fortschritte, welche unter der Führung von Mattis gemacht worden seien. Mattis sei ihm eine große Hilfe dabei gewesen, die Verbündeten dazu bewegen, ihren Anteil an den militärischen Verpflichtungen zu entrichten. Ein neuer Verteidigungsminister würde in Kürze benannt. Es darf spekuliert werden, wer sich für den Posten "aufdrängt".

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(ce/dpa/afp)

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