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US-Staat macht Fortschritte im Kampf gegen Buschbrände

1.11.2019 10:44 Uhr

In Kalifornien ist nach dem tagelangen Einsatz der Feuerwehren das größte Buschfeuer in dem US-Westküstenstaat zu fast zwei Dritteln eingedämmt. Das sogenannte Kincade-Feuer nördlich von San Francisco im Bezirk Sonoma County habe seit voriger Woche 141 Wohnhäuser zerstört, gaben die Behörden am Donnerstag bekannt.

Knapp 5800 Menschen durften immer noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. Zeitweise hatten 180.000 Anwohner die bedrohten Gebiete verlassen müssen. Die Flammen breiteten sich auf eine Fläche von mehr als 310 Quadratkilometern aus. Todesopfer gab es aber nicht.

Sechs Häuser bereits abgebrannt

Bei abschwächenden Winden machten auch die Einsatzteams nahe Los Angeles Fortschritte bei den Löscharbeiten an mehreren Feuerfronten. Doch bei anhaltender Trockenheit und Wärme ist die Feuergefahr in Südkalifornien weiterhin sehr hoch. Im Raum San Bernardino, östlich von Los Angeles, kämpften am Donnerstag rund 500 Feuerwehrleute gegen Flammen an, die in der Nacht ausgebrochen waren. Mindestens sechs Häuser brannten ab. Die Ursache für das Feuer war nicht bekannt.

Mehr als 36 000 Haushalte ohne Strom

Nach tagelangen Stromabschaltungen waren am Donnerstag in Nordkalifornien immer noch mehr als 36 000 Haushalte im Dunkeln. Die vorbeugenden Blackouts hatten zeitweise knapp eine Million Haushalte und Unternehmen betroffen.

Bei starken Winden droht die Gefahr, dass Strommasten umstürzen oder Äste Leitungen abreißen und somit Feuer auslösen. Der Waldbrand in der nordkalifornischen Ortschaft Paradise, der im November vergangenen Jahres 85 Menschen in den Tod riss, soll durch defekte Stromleitungen verursacht worden sein.

(gi/dpa)

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