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US-Sonderbeauftragter für Syrien James Jeffrey besucht Türkei

23.8.2020 9:54 Uhr

Der US-Sonderbeauftragte für Syrien, James Jeffrey, stattet derzeit der Türkei einen Besuch ab, um die jüngsten Bemühungen zur Lösung des Syrienkonflikts zu erörtern. Das teilte das Außenministerium der Türkei der Öffentlichkeit mit. Jeffrey befindet sich seit dem 22. August auf einer fast einwöchige Reise nach Genf, Istanbul und Ankara, teilte das Büro des Sprechers in einer Erklärung mit.

"In Genf wird Botschafter Jeffrey mit Kollegen aus der internationalen Gemeinschaft zusammentreffen, darunter dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Geir Pedersen und anderen, die an den Sitzungen des Verfassungsausschusses zu Syrien teilnehmen, die am 24. August beginnen", hieß es. Die Mitteilung sagte, dass die USA "nicht direkt an diesen von den Vereinten Nationen unterstützten Treffen teilnehmen", um den Verfassungsreformprozess in Syrien wiederzubeleben. Der Schwerpunkt der Treffen des Botschafters wird darin bestehen, "die Bemühungen der Vereinten Nationen um eine politische Lösung des Konflikts in Syrien voranzutreiben".

Syrien seit 2011 im Bürgerkrieg

Jeffrey wird am 26. August nach Istanbul reisen, um sich mit syrischen Oppositionsgruppen und anderen Mitgliedern der syrischen Zivilgesellschaft zu treffen. Dabei will er die jüngsten Bemühungen Washingtons in Syrien zu erörtern, einschließlich der Kampagne "maximaler wirtschaftlicher und politischer Druck" der USA. Damit soll nach eigenen Angaben das Assad-Regime zur Rechenschaft gezogen werden und das Leiden zu beenden des syrischen Volkes.

Am 27. August wird er sich mit hochrangigen türkischen Beamten in Ankara treffen, um die Umsetzung der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates zur Lösung des Syrienkonflikts zu erörtern. Hierbei dreht es sich um Bemühungen hinsichtlich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) und andere bilaterale Kooperationen im Zusammenhang mit der Stabilität Syriens und der. Syrien befindet sich seit Anfang 2011 in einem Bürgerkrieg und Teile des Landes befanden sich lange in den Händen islamistischer Terrorgruppen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seitdem Hunderttausende Menschen getötet und mehr als 10 Millionen vertrieben.

(ce)

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