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US-Bürger gestehen Angriff auf getöteten Polizisten

27.7.2019 23:07 Uhr

Zwei US-Amerikaner sollen der Polizei den tödlichen Angriff auf einen Polizisten in Rom in der Nacht auf Freitag gestanden haben. Der Polizist wurde mit acht Messerstichen getötet. Die zwei 19-Jährigen wurden festgenommen.

Zuvor hatten die Carabinieri angegeben, das es sich bei dem Täter wahrscheinlich um einen Nordafrikaner gehandelt habe, was bei Mitgliedern der rechten Regierungspartei Lega scharfe Reaktionen auslöste. Die Tatverdächtigen seien in einem Hotel ausfindig gemacht worden. Sie seien bereit gewesen, das Land zu verlassen. Aus der Mitteilung der Polizei ging nicht hervor, wer von den beiden die Tat ausgeführt haben soll.

Polizei findet Tatwaffe

In der Nacht auf Freitag war der 35-jährige Carabiniere Mario Cerciello Rega unweit des Vatikans mit acht Messerstichen getötet worden. In dem Hotelzimmer wurde laut Polizei die mutmaßliche Tatwaffe hinter einer Deckenverkleidung gefunden. In einer anschließenden Vernehmung hätten die beiden Männer gestanden.

Die jungen Männer sollen zuvor einem Italiener den Rucksack gestohlen haben. Dem Opfer hätten sie angeboten, gegen 100 Euro und ein Gramm Kokain den Rucksack wiederzubekommen. Am vereinbarten Treffpunkt nahmen Polizisten die Diebe in Empfang. Doch dann kam es zum Angriff.

"Diese Bastarde"

Die Abgeordnete Barbara Saltamartini der Regierungspartei Lega machte daraufhin "ausländische Schläger" für die Tat verantwortlich und forderte "null Toleranz" für "diese Bastarde". Innenminister Matteo Salvini hatte getwittert, der Verantwortliche werde "ür den Rest seines Lebens im Gefängnis mit Zwangsarbeit" zahlen müssen. Zwangsarbeit ist in Italiens Haftanstalten nicht vorgesehen.

(be/dpa)

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