Hürriyet

US-amerikanisch und türkische Handelsbeziehungen weiter verbessert

11.10.2020 8:04 Uhr

Die bilateralen Handelsbeziehungen der Türkei mit den USA haben sich trotz der neuartigen Corona-Pandemie verbessert, teilte der stellvertretende Handelsminister Riza Tuna Turagay mit.

"Das Handelsvolumen stieg trotz Pandemie auf Jahresbasis um 3,5 Prozent", sagte der stellvertretende Handelsminister während eines Webinars über die zukünftigen Handelsbeziehungen mit den USA, das von der Turkish Heritage Organization organisiert wurde.

Einige Probleme müssen noch überwunden werden

Er fügte hinzu, dass das festgelegte Ziel von 100 Milliarden US-Dollar Ergebnis eine politischen Diskurses sei. Erst 2019 hatten die beiden Präsidenten das Handelsziel von 75 Milliarden US-Dollar auf 100 Milliarden US-Dollar angehoben.

Doch erst müssten einige Probleme überwunden werden. Durch die gemeinsame Zollunion mit der Europäischen Union unterliegt die Türkei bestimmten Einschränkungen. Ein weiteres Problem würden die US-Zölle auf türkische Stahlerzeugnisse darstellen.

Ankara wehrt sich mit eigenen Zöllen

Im März beschloss die US-Regierung zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte zu erheben, um die nationale Interessen der eigenen Industrie zu schützen. In diesem August erhöhte Trump auch die Zölle für Stahl- und Aluminiumimporte aus der Türkei auf 50 Prozent.

Daraufhin legte Ankara Zölle auf einige US-Produkte fest. Die USA senkten danach die Zölle wieder auf 25 Prozent. In einer Entscheidung der WTO hieß es, dass der US-Präsident nicht befugt sei, eine entsprechende Änderung vorzunehmen.

(an)

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