Symbolbild: imago images/Eibner

Urteil im Münchner Stromschlag-Prozess gefällt

20.1.2020 19:10 Uhr

Zu elf Jahren Haft wegen versuchten Mordes in 13 Fällen ist der Angeklagte im aufsehenerregenden Stromschlags-Prozess vom Landgericht München II verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Informatiker aus Würzburg sich als falscher Arzt ausgegeben und junge Frauen per Internet-Chat dazu gebracht hat, sich selbst lebensgefährliche Stromschläge zuzufügen.

Außerdem wurde die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verhängt. Die Staatsanwaltschaft hatte 14 Jahre Haft und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gefordert, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

(an/dpa)

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