Symbolbild: imago images/Science Photo Library

Unternehmen fürchten Datendiebstahl

21.8.2019 12:33 Uhr

Die Sorge vor Hacker-Angriffen und Datendiebstahl ist unter Top-Managern und Politikern weit verbreitet. Laut einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts Allensbach sehen 67 Prozent der Abgeordneten und Führungskräfte den Diebstahl von privaten Daten und Informationen durch Cyber-Angriffe als großes Risiko für die Menschen in Deutschland an. Als die Meinungsforscher ein Jahr zuvor nachgefragt hatten, lag dieser Wert bei 62 Prozent.

Die Studie im Auftrag des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte zeigt außerdem, dass rund drei Viertel der Befragten das Risiko, dass die öffentliche Meinung durch Fake-News manipuliert werde, als sehr hoch einschätzen. Die Sorge, dass Unternehmen persönliche Daten missbrauchen könnten, treibt den Angaben zufolge aktuell 51 Prozent der sogenannten Entscheider um. Dieser Wert liegt etwas niedriger als in den Jahren zuvor - 2017 hatten 57 Prozent der Befragten hier ein hohes Risiko gesehen. Der Rückgang könnte möglicherweise mit den neuen Vorgaben durch die Datenschutzgrundverordnung in Zusammenhang stehen.

Wenige sehen die Chancen

Interessant sind die Ergebnisse der Studie auch mit Blick auf den gewachsenen Einfluss sozialer Medien auf die politische Meinungsbildung. Jeder zweite Abgeordnete sieht dabei vor allem Risiken. Nur 34 Prozent der befragten Politiker betonten eher die damit verbundenen Chancen. 16 Prozent glauben, dass sich Chancen und Risiken hier die Waage halten.

(an/dpa)

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