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United Airlines: Notlandung von Boeing 787-900

25.3.2019 9:25 Uhr

Auf einem Langstreckenflug vom australischen Melbourne nach Los Angeles musste eine Boeing 787-900 der US-Fluggesellschaft United Airlines am Montag notlanden. Mit 256 Passagieren an Bord musste die Maschine nach Neukaledonien umgeleitet werden, da offenbar Rauch aus dem Cockpit kam.

Wie ein Mitarbeiter der Betreiberfirma des Flughafens von Noumea der Nachrichtenagentur AFP sagte, hätten die Passagiere das Flugzeug nach der Landung "in Ruhe" verlassen.

Die Maschine war im australischen Melbourne gestartet und sollte planmäßig nach Los Angeles fliegen. Wegen des Notfalls wurde das Flugzeug nach Neukaledonien umgeleitet, das rund 2700 Kilometer nordöstlich von Melbourne im Südpazifik liegt.

Boeing steht massiv in der Kritik

Laut der Internetseite der Zeitung "Les Nouvelles Caledoniennes" waren in dem Großraumflugzeug die Sauerstoffmasken heruntergefallen. Der Radiosender RRB berichtete, allen Passagieren gehe es gut. Sie müssten die Nacht aber in Noumea verbringen, weil das Flugzeug technisch untersucht wird.

Boeing steht nach zwei Abstürzen von Flugzeugen vom Typ Boeing 737 MAX 8 massiv in der Kritik. Am 10. März war eine 737 MAX 8 der Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt, im Oktober verunglückte eine Lion-Air-Maschine des gleichen Typs vor der indonesischen Insel Java. Insgesamt starben bei beiden Abstürzen fast 350 Menschen. Die Abstürze wiesen Ähnlichkeiten auf, weshalb die gesamte 737-MAX-Flotte nicht mehr fliegen darf.

(sis/afp)