Symbolbild: imago images/Xinhua

UN-Konferenz in Nairobi bschäftigt sich mit Frauenrechten

12.11.2019 12:53 Uhr

Ziel der UN-Konferenz in Nairobi ist die Stärkung von Frauenrechten, um das Wachstum der Weltbevölkerung zu begrenzen. «Den Zeitpunkt und die Zahl der Kinder zu bestimmen, ist ein Menschenrecht», sagte die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina Mohammed bei der Eröffnung der dreitägigen UN-Weltbevölkerungskonferenz am Dienstag in Nairobi.

Dabei müssten Tabus rund um sexuelle und reproduktive Gesundheit - etwa Verhütung und Sexualaufklärung - gebrochen werden, forderte Kronprinzessin Mary von Dänemark bei der Eröffnung.

10 Milliarden Menschen bis 2050 erwartet

Derzeit leben 7,6 Milliarden Menschen auf der Welt, bis 2050 werden es laut einer UN-Prognose fast 10 Milliarden sein. In Afrika soll sich demnach die Bevölkerung bis dahin verdoppeln. Der Gipfel in Nairobi baut auf der UN-Weltbevölkerungskonferenz in Kairo vor 25 Jahren auf. Damals verabschiedeten 179 Staaten ein Aktionsprogramm, das unter anderem vorsieht, die Müttersterblichkeit zu reduzieren und den Zugang zu Familienplanung und Sexualaufklärung zu verbessern.

Die Organisatoren des Gipfels - der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) und die Regierungen Kenias und Dänemarks - fordern von den Beteiligten eine erneute Verpflichtung zu dem Programm. Die Konferenz hat vor allem das Ziel, bis 2030 Müttersterblichkeit und Gewalt gegen Frauen zu eliminieren und allen Menschen Zugang zu Verhütungsmitteln zu geben. An der Konferenz nehmen mehr als 6000 Menschen aus mehr als 165 Ländern teil, die Beteiligung der Staaten war aber freiwillig.

(an/dpa)

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