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Umfrage ergibt: Streit unter Erben nimmt zu

29.11.2018 15:16 Uhr

Für viele Deutsche bleibt das Thema Erben ein Tabuthema.

60 Prozent der Menschen hierzulande beschäftigen sich ungern mit der Regelung des Nachlasses, wie eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der Deutschen Bank ergab. Zugleich will die Mehrheit der 1706 Befragten Erbstreitigkeiten möglichst vermeiden. Dennoch stellt bislang nur eine Minderheit zu Lebzeiten die Weichen zur Regelung ihres Nachlasses.

Und während die Zahl derjenigen zunimmt, die ein Testament verfassen, wächst auch die Zahl der Streitfälle, wie aus den am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht. Denn oft geht es um erhebliche Summen in Formen von Geld, Immobilien und Wertpapieren: Schätzungen zufolge vererben die Deutschen Jahr für Jahr 200 Milliarden bis 300 Milliarden Euro Privatvermögen.

(be/dpa)