epa/Peter Foley

Über 1.300 Tote durch Covid-19 in den USA an einem Tag

7.4.2020 19:23 Uhr

An einem Tag sind in den USA 1343 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das ging am Dienstag aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Montag hervor. Am Sonntag waren es noch rund 1200 Tote gewesen. Insgesamt sind demnach in den USA bislang rund 11.000 Menschen infolge einer Infektion mit der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 lag am Dienstagmorgen (Ortszeit) der Johns Hopkins Uni zufolge bei rund 370 000. Die USA, ein Land mit 330 Millionen Einwohnern, haben damit die höchste Infektionszahl aller Länder. Die Fallzahlen lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und erwarteten hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

3,3 Todesfälle auf 100.000 Einwohner in den USA

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bislang in Spanien und Italien. In beiden Ländern starben demnach etwa 28 Menschen pro 100 000 Einwohner nach einer Infektion. In den USA waren es 3,3 Todesfälle pro 100 000 Einwohner, in Deutschland 2,2.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

(an/dpa)

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