dpa

U21 trainiert öffentlich

15.6.2019 13:50 Uhr

Die deutsche U21-Nationalmannschaft ist mit einer öffentlichen Trainingseinheit in ihre EM-Mission in Italien und San Marino gestartet. Zwei Tage vor dem DFB-Auftaktspiel gegen Dänemark nahmen alle 23 Profis im Kader an der Einheit in Fagagna teil. Vor zahlreichen Zuschauern absolvierte die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz ihr erstes Training nach der Ankunft in Italien. Die Mannschaft hatte am Freitagabend ihr Quartier in Fagagna bei Udine bezogen. In Udine startet das Team am Montag auch ins Turnier.

Nach dem Auftaktspiel gegen Dänemark ist Serbien mit dem Frankfurter Luka Jovic am Donnerstag kommender Woche zweiter Gegner der deutschen Nachwuchsfußballer. Drei Tage später geht es dann zum Abschluss der Gruppenphase gegen Österreich. Nur der Gruppensieger sowie der beste der drei Gruppendritten ziehen ins Halbfinale ein. Minimalziel der deutschen Auswahl, die nach dem EM-Triumph von 2017 Titelverteidiger ist, ist das Halbfinale und damit die Qualifikation für Olympia.

Kuntz hält sich zum Team noch bedeckt

Kuntz will erst am Sonntag bekanntgeben, wer die U21 im EM-Auftaktspiel gegen Dänemark als Kapitän anführt. Sowohl Jonathan Tah als auch Lukas Klostermann, die in der Qualifikation diese Rolle übernommen hatten, sind nach ihren Einsätzen im A-Nationalteam in der EM-Qualifikation erst am Freitag zum Team gestoßen. «Dass es um die beiden geht, ist ganz logisch, das ergibt sich von alleine», sagte Kuntz.

«Wir haben aber das Glück, dass mit Benjamin Henrichs oder mit Timo Baumgartl auch vom Naturell her Spieler dabei sind, die Führungsrollen übernehmen», lobte der Nationaltrainer nach der ersten Trainingseinheit in Fagagna. «Das ist für einen Trainer viel wichtiger als zu überlegen, wer trägt jetzt die Binde. Generell wird das für uns eine einfache Entscheidung.» Tah sagte: «Immer, wenn ich dabei war, war ich Kapitän. Es ist eine große Ehre für mich.»

Auch die Entscheidung über die deutsche Nummer eins im Tor will Kuntz erst am Tag vor dem Auftaktspiel gegen Dänemark in Udine bekanntgeben. «Wir wägen das alles heute Abend gegeneinander ab und werden dann morgen die Nummer eins bekanntgeben», sagte der 56-Jährige über den Zweikampf zwischen dem Schalker Alexander Nübel und Florian Müller vom FSV Mainz 05.

(ce/dpa)

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