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TVB Stuttgart spendet ein Prozent der Gehälter

20.12.2019 13:10 Uhr

Mögen dem Beispiel des TVB Stuttgart viele, viele weitere Vereine folgen. Der Handball-Bundesligist wird ab Januar 2020 jeden Monat ein Prozent aller Gehälter, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überwiesen werden, für soziale Zwecke spenden. Eine große Geste.

Handball-Bundesligist TVB Stuttgart setzt kurz vor Weihnachten ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt: Alle Mitarbeiter des Klubs spenden ab Januar 2020 ein Prozent ihres Gehalts für soziale Zwecke. Johannes Bitter und Co. sorgen damit im Rahmen der Common-Goal-Initiative für ein Novum. "Wir glauben daran, dass wir erst der Anfang sind und uns noch hoffentlich weitere Spieler und Klubs folgen werden", sagte TVB-Kapitän Bitter, der sich auch über die neue TVB-Sozialinitiative "Blaue Brücke" freute.

Der 37 Jahre alte Weltmeister von 2007, der zu den Kandidaten für eine Teilnahme an der EM 2020 gehört, fügte auf Facebook an: "Wie phantastisch wäre es, wenn die Handball-Bundesliga eines Tages die erste Liga der Welt wäre, die sich geschlossen dieser Bewegung anschließt?" Bislang hatten sich nur Einzelsportler für eine Teilnahme an Common Goal entschieden. Der spanische Fußball-Star Juan Mata (Manchester United) hatte Common Goal ins Leben gerufen mit dem ursprünglichen Ziel, ein Prozent des Umsatzes der gesamten Fußball-Industrie für soziale Zwecke zu generieren. Prominente Sportgrößen wie Mats Hummels, Jürgen Klopp und Serge Gnabry schlossen sich der Initiative an.

(ce/afp)

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