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Turkish Airlines will zum Globalplayer im Frachtbetrieb werden

1.12.2020 12:01 Uhr

Während die Passagier-Flüge durch die Corona-Einschränkungen bei allen Fluggesellschaften weltweit stark zurückgegangen sind, brummt hingegen der Fracht-Verkehr. So auch bei der Turkish Airlines, die in diesem Jahr ihren Marktanteil auf fünf Prozent erhöhen konnte. Doch die Airline verfolgt mit Turkish Cargo größere Ziele und will in den nächsten drei Jahren zu einem der führenden Frachtanbieter der Welt werden. Erste Schritte hat der Konzern dafür nun unternommen.

Der Aufsichtsrat gab bekannt, dass eine neue Frachttochter gegründet wird. Damit könne man "vom Wachstum im Frachtbereich profitieren", heißt es in einer Erklärung. Zudem sei es leichter, auf "Markt-Ereignisse" zu reagieren und "schneller Maßnahmen" zu ergreifen. Darüber hinaus verspricht sich die Turkish Airlines mit einem Tochter-Unternehmen "potenzielle ausländische Partnerschaften".

Istanbuler Flughafen hat optimale Lage

Auch der neue Istanbuler Flughafen mit seiner "optimalen Lage am Schnittpunkt des globalen Luftfrachtverkehrs" spielt eine wichtige Rolle, um das Ziel, ein Globalplayer im Frachtbetrieb zu werden, zu verwirklichen. Hier soll das Tochter-Unternehmen angesiedelt werden. Die Turkish Airlines hatte bereits im Juni auf die Corona-Krise reagiert und angekündigt, die Frachtflotte deutlich aufzustocken und Passagiermaschinen um bis zu zehn Prozent zu kürzen.

(bl)

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