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Turan Calhanoglu will in die Fußstapfen von Cousin Hakan treten

25.12.2020 16:44 Uhr

Hakan Calhanoglu spielte einst in der Bundesliga beim Hamburger SV und bei Bayer Leverkusen und trumpft derzeit beim AC Mailand groß auf. Sein erst 18-jähriger Cousin Kerim gehört bereits zum Bundesliga-Kader beim FC Schalke 04. Auch dessen Bruder Turan (17) ist auf bestem Wege, bei der TSG Hoffenheim ein großer Fußballer zu werden.

"Unsere Familie ist in der Tat fußballverrückt, dafür sind wir bekannt. Klar, vor allem wegen Hakan. Er hat von uns bislang mit Abstand am meisten erreicht", sagte Turan Calhanoglu dem Fußball-Portal "Transfermarkt“. Auch wenn er kaum Kontakt zu seinem Cousin habe, will Turan auch so ein erfolgreicher Fußballer werden und einmal in die Fußstapfen von Hakan Calhanoglu treten.

Turan kann sich Einsatz für die Türkei vorstellen

Turan wurde in Mannheim geboren und wuchs dort auch auf. Als kleiner Knirps kickte er zunächst bei verschiedenen Klubs in der Nähe seines Heimatortes und landete dann bei Waldhof Mannheim, wo sein Talent zum ersten Mal so richtig auffiel. Der damalige Mittelfeldspieler wurde vor allem wegen seiner Dynamik, Athletik, Zielstrebigkeit und Technik von seinen Trainern gelobt. Mittlerweile hat sich der 17-Jährige, der 2017 nach Hoffenheim wechselte, aber zu einem waschechten Stürmer entwickelt. Vielleicht auch deswegen, weil sein großes Vorbild schon immer Superstar Cristiano Ronaldo war. "Vor allem seine Mentalität beeindruckt mich. Er will immer gewinnen, macht viele Tore und dreht dadurch und durch sein Auftreten oft Spiele."

Turan scheint sich von seinem Idol schon viel abgeschaut zu haben, denn in der vergangenen U17-Bundesliga-Saison, die Corona-bedingt abgebrochen werden musste, gelangen dem Angreifer elf Tore in 21 Spielen. Auch für die U17-Auswahl des DFB traf er bereits sechsmal in elf Länderspielen. Eine endgültige Entscheidung, ob er auch in Zukunft für den Deutschen Fußball-Bund aufläuft, hat Turan noch nicht getroffen. Er kann sich auch vorstellen, für die Türkei zu spielen. Immerhin liegen seine familiären Wurzeln in der nordostanatolischen Stadt Bayburt, wo er auch gerne in den Ferien hinreist. "Beim DFB fühle ich mich sehr wohl. Alles weiter lasse ich aber auf mich zukommen."

(bl)

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