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Türkisches Innenministerium fordert von Stadtverwaltungen: Füttert die Streuner!

6.4.2020 13:50 Uhr

Leere Straßen, keine Touristen und kaum jemand, der sich um die Versorgung der in der Türkei reichlich vorhandenen Straßenhunde- und Katzen kümmern kann. Diesem Problem hat sich nun das türkische Innenministerium angenommen und eine Direktive herausgegeben, die die Stadtverwaltungen in die Verantwortung nimmt. Diese sollen sich nun um die Verpflegung und den Schutz der Tiere kümmern.

In der Türkei ist eine Straßenkatze nie weit... (Bild: dha)

Straßentiere gehören in der Türkei zum Straßenbild wie Taxen oder Straßenverkäufer – und normalerweise gibt es immer Menschen, die sich um die Versorgung der Tiere kümmern. Doch mit den Ausgangsbeschränkungen und der Angst vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus finden sich Straßentiere plötzlich verlassen und ohne das so dringend benötigte Futter wieder.

Durch das Dekret des Innenministeriums soll sich dies nun ändern: Die Stadtverwaltungen sollen an öffentlichen Plätzen wie Parks, Gärten oder Wäldern dafür sorgen, dass ausreichend Futter und Wasser für die Tiere bereitgestellt wird.

Ohne Hilfe sind die Tiere zum Verhungern bestimmt (Bild: dha)

Die Stadtverwaltungen kümmern sich im Normalfall auch darum, dass Straßenhunde kastriert und geimpft werden. Die Hunde bekommen anschließend einen Chip und sind so gekennzeichnet.

(be)

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